Rhodos-Ausflug 6. Mai 2009

Rhodos östliches Mittelmeer Kreuzfahrt Aida

Rhodos-Ausflug 6. Mai 2009
Heute ist es wieder etwas hektischer morgens. Um 8.00 Uhr ist das Treffen für den Ausflug auf Rhodos. Mittlerweile kennen wir den Ablauf der Prozedur schon. Wir verlassen das Schiff und steigen in den Bus mit dem Schild RH004 im Front-Fenster.
Durch Rhodos-Stadt geht es aufwärts in Richtung Filerimos. Bei einem Foto-Stopp stehen wir neben dem Bus. Die Straße ist nicht wie bei uns mit einer Leitplanke gesichert und es geht ziemlich steil bergab. Am Straßenrand stehen riesige Agaven aus deren Mitte Blütenstängel so dick wie Stämme ragen.
Auf der anderen Straßenseite sehe ich eine ganze Wiese mit herrlichen gelben Blumen aus der Familie der Margeriten. Dann geht`s weiter zur Besichtigung einer byzantinischen Klosteranlage, die sich in einem Park befindet. Hier sind jede Menge von Pfauen unterwegs, die mit ihren Schreien die Ausführungen der Reiseleiterin immer wieder stören. Auf der anderen Seite kann man dann auf einem Kreuzweg die 14 Stationen entlang laufen. Bei guten Sichtverhältnissen kann man bis zur Türkei sehen, die nur 18 km Luftlinie von Rhodos entfernt liegt.
Bevor wir die Rückfahrt mit dem Bus antreten, nutze ich noch die Gelegenheit auf die Toilette zu gehen. Es ist das erste Klo bei dem wir zur Kasse gebeten werden seit Beginn der Reise. Ein Mann fordert mich mit einer einladenden Handbewegung und einem Bitte sehr, Madame auf, einzutreten. Ich betrete die Zelle. Der Boden ist patschnass. Die Tür läßt sich nicht verriegeln, weil der Riegel verbogen ist. So schnell wie möglich verlasse ich diesen ungastlichen Ort wieder. Während der Rückfahrt nach Rhodos-Stadt.erwähnt die Reiseleiterin, daß es auf Rhodos viele Idioten gibt. Die Fahrgäste stutzen, manche lachen dann erklärt sie, daß das Wort Idiot aus dem Griechischen kommt und bedeutet, das jemand für die eigene Tasche arbeitet, also selbstständig ist. Im nächsten Satz sagt sie: Und mein Chef ist ein großer Idiot. Er hat 10 Busse und ein Hotel.
Weiter berichtet sie, daß es auf Rhodos ca. 300 Sonnentage mit Temperaturen bis 38° gibt. Der Winter besteht aus einer Regenzeit, aber auch dann sinkt die Temperatur nicht unter 6°. Das erklärt auch, warum hier Pflanzen und Bäume wachsen, die wir nur als Zimmerpflanzen kennen, wie z. B. Olivenbäume, Apfelsinenbäume, die Birkenfeige und herrliche Bougainvilleas. Nach der Besichtigung des Großmeisterpalastes schlendern wir auf eigene Faust durch die Stadt. Wir erstehen einige Souvenirs für die Daheimgebliebenen und landen in einem wunderschönen Gartenlokal mit riesigen Dattelpalmen und Springbrunnen. Nach ca. 2 Stunden machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Schiff. Außerhalb der Stadtmauer finden wir am Strand glattgeschliffene Tonscherben und Steine. Meine Schätze!

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