Anreise Flughafen

Reisebericht östliches Mittelmeer
 
Anreise - Tag 1. Mai 2009
kurz nach 3 Uhr nachts der Wecker klingelt gnadenlos. Gerade war ich etwas eingenickt. Hermann hat zwar etwas länger aber auch nicht gerade ruhig geschlafen.
...Also raus aus dem Bett Kaffee machen Brötchen schmieren dabei überlegen was noch zu erledigen ist nur ja nichts Wichtiges vergessen. Hermann hat seine Katzenwäsche bereits hinter sich und macht sich über Kaffee und Semmel her. Für mich ist zu dieser Tageszeit an Kaffeetrinken nicht zu denken.
Auf ins Bad die Zeit vergeht wie im Flug Hermann hat bereits die Koffer ins Auto geschafft. Er packt die vorbereiteten Brote und die Äpfel in seinen Rucksack. Halt! ich wollte doch noch meinen Modeschmuck mitnehmen. Während ich ein paar Halsketten in meine Jackentasche stopfe, sehe ich den Lichtschein der Taschenlampen in unserem Garten oder ist es doch in Nachbars Garten? Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai Walpurgisnacht was für ein idiotisches Datum für einen Reiseantritt jedenfalls empfinde ich das so.
Hermann drängt zur Eile wir haben immerhin ca. 190 Kilometer bis nach Stuttgart zum Flughafen vor uns.- Endlich im Auto! Hoffentlich haben wir nichts Wichtiges vergessen. Was mich noch zusätzlich beunruhigt - unsere beiden Katzen liegen im Wohnzimmer und schlafen normalerweise wollen sie zwischen 5 Uhr 30 und 6 Uhr 30 raus und teilen uns das durch Kratzen an der Schlafzimmertür mit. Ich weiß auch nicht mehr ob ich die Flurtür offen gelassen habe, damit sie zum Katzenklo im Keller kommen können.
Die Strecke zieht sich da eine Baustelle dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung wir haben unsere voraussichtliche Ankunftszeit beim Park-Shuttle mit 5 Uhr 15 angegeben lt. Navi schaffen wir das nie pünktlich. Zwischen 5 Uhr 30 und 5 Uhr 40 erreichen wir das Parkhaus. Gott sei Dank hat der Parkwächter das Parkhaus noch auf uns gewartet. Nachdem er vergeblich versucht hatte, uns über Handy zu erreichen ( wir haben uns mindestens 20 Minuten verspätet), wollte er gerade wieder wegfahren.
Gepäck umladen und ab zum Flughafen. Und nun zur Preisfrage des Tages: Was machen Sie wenn Sie eine lange Schlange sehen?" Hinten anstellen!" Richtig! Genau das haben wir auch getan! Geschafft wenigstens die Koffer sind wir los. Aber es wartet bereits die nächste Schlange . Hier geht`s etwa s schneller voran. Getrennt von Tasche , Rucksack und Jacken werden auch wir von Kopf bis Fuß untersucht.
Nun auf zur Suche nach unserem Gate jetzt bleiben auch ein paar Minuten für einen Kaffee und Wasser um unsere Pillen einzuwerfen! Und schon wartet die nächste Schlange. Wieder anstellen zentimeterweise vorrücken Boarding Card und Pass vorzeigen dann dürfen wir in den Flugzeugzubringerbus einsteigen und kurz darauf ins Flugzeug. Etwa um 7 Uhr 10 gehen wir dem HB-Männchen gleich in die Luft und verlassen Stuttgart in Richtung Kreta.
Halt! Es bleibt noch zu erwähnen während der Wartezeit am Flugschalter konnten wir Andi per Handy erreichen. Gott sei Dank hat er sich bereit erklärt, sich gleich unserer beiden Katzen anzunehmen, bevor ein größeres Malheur geschieht.
Mit bis zu 800 kmh und guten 11000 m Flughöhe bringt uns die Maschine der TUI-fly unserem Ziel näher. Kurz nach 11 Uhr, bzw. 12 Uhr griechischer Zeit, landen wir auf dem Flughafen Heraklion auf Kreta. Jetzt heißt es nur noch, sich die Koffer zu schnappen und ab zur AIDA-DIVA . .Ein typischer Fall von denkste". Geschlagene 1 ½ Stunden warten wir am Fließband auf unsere Koffer . Endlich! irgendwo schnappe ich eine Bemerkung auf, daß die Koffer vom Flug von Stuttgart sich jetzt auf einem anderen Band befinden und . Werde dort endlich fündig. Hermann steht noch am ursprünglichen Fließband und sieht die Gepäckstücke, die vielleicht zum 50-sten Mal oder auch noch öfter vorbeikommen anscheinend will die keiner. Während ich mit großer Handtasche und Hermann`s Rucksack, ( den habe ich ihm abgenommen, damit er die Hände frei hat für die Koffer) nun die beiden Koffer vom Band zerre, versuche ich Hermann zu entdecken und ihn herzuwinken. Pustekuchen also mit den vier Gepäckstücken zurück zu ihm.- Geschafft! ..Nun rasch zum Ausgang. Dort wartet bereits eine Dame, die uns zu einer Gruppe schickt AIDA-Reisende im Gros-.
Verladen in mehreren Bussen werden wir durch Heraklion zum Hafen gebracht. Und schon wieder eine Schlange. Wieder werden die Taschen und Jacken durchleuchtet. Dann erhalten wir einen Fragebogen wie bereits vorher im Bus angekündigt, müssen wir Fragen über unseren Gesundheitszustand beantworten - wegen der Schweinegrippe! Hermann zischt mir zu: Keine Silbe über deine Erkältung! Sonst können wir die Reise vergessen!" Also verkneife ich meinen Hustenreiz und lutsche Salbeibonbons. Nach einer weiteren kurzen Busfahrt stehen wir vor der AIDA-DIVA. Aber noch ist uns der Zugang verwehrt. Auf einem überdachten Platz haben sich mehrere Personen in AIDA-Uniformen mit Computern postiert und regeln das Einchecken. Also noch einmal anstellen am Schlangenende für Passagiere des Decks Nr. 5.
Hier geht es nicht zentimeterweise nein hier geht es nur millimeterweise voran. Aber selbst das geht einmal vorbei. Wir geben unseren Pass ab, werden fotografiert und erhalten unsere Bordkarte das fast wichtigste Teil für die nächsten Tage es dient als Kabinenschlüssel, Ausweis beim Verlassen und Betreten des Schiffes und auch als eine Art Kreditkarte, mit der man auf dem Schiff bezahlen kann.
Endlich , nachdem uns eine Schiffsangestellt die Hände mit Desinfektionsmittel eingesprüht hat, (wegen der Schweinegrippe) dürfen wir an Bord. Noch dürfen wir nicht in unsere Kabine, aber in den öffentlichen Teilen der AIDA können wir uns umsehen. Zuerst schnappen wir uns einen Liegestuhl auf Deck 5 und schauen von der Reling aus zu, wie Leidensgenossen, die erst nach uns in der Schlange gestanden sind, sich langsam bis zum Schiff vorarbeiten. Jetzt ist Zeit und Gelegenheit, sich kurz per Handy daheim zu melden. Anschließend machen wir uns auf zu ersten Erkundungsrundgängen. 
 

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