Rund ums westliches Mittelmeer

Fachliche Beratung und Buchung bei Cornelia Fertl, Kempten www.nordlandtouristik.com

Nachdem wir vor ziemlich genau zwei Jahren eine Reise durch das östliche Mittelmeer mit der AIDA-Diva genießen konnten, haben wir uns diesmal für eine Route im westlichen Mittelmeer entschieden.
Heute am 8. Mai (Muttertag) ist es nun so weit. Der Tag der Abreise. Nach dem Frühstück schmiere ich noch ein paar Butterbrote und belege sie mit Käse auch für Andi, der uns freundlicherweise nach Nürnberg zum Flughafen bringt.
Außerdem kriegen die Katzen noch ihr Futter; sie spüren wohl auch, dass heute etwas anders ist als sonst und erscheinen wesentlich früher auf der Bildfläche als normal. Während ich in Gedanken noch einmal alles abhake, was ich erledigen will, drängelt Hermann, der bereits im Auto sitzt, zur Eile. So starten wir dann gegen 5 Uhr 40 in Richtung Nürnberg.
Nachdem wir uns am Flughafenparkplatz von Andi verabschiedet haben und unsere Koffer aufgegeben sind, braucht Hermann erstmal eine Tasse Kaffee. Ich genieße einen mitgenommenen Apfel und teile meiner Mutter per Handy mit, dass wir gut am Flughafen angekommen sind.
Um die Wartezeit totzuschlagen, schlendern wir durch die verschiedenen Shops oder sitzen einfach da und beobachten das bunte Treiben in den Wartehallen und Gängen. Manche Gesichter werden wir in den nächsten Tagen auf dem Schiff und auf den Ausflügen wieder sehen.
Das Flugzeug startet um 8 Uhr 35 in Richtung Mallorca. Nach gut 1 ½ Stunden befinden wir uns über Mallorca. Vom Flugzeugfenster aus sehe ich ziemlich große viereckige Areale mit relativ kleinen Gebäuden. Und auf fast allen Grundstücken befindet sich eine Windmühle oder Wassermühle.
Pünktlich um 10 Uhr 35 landen wir auf dem Flughafen in Palma de Mallorca. Der Weg zu unseren Koffern erstreckt sich schier endlos in http://www.air-berlin.deden langen Gängen. Aber dann ist das auch geschafft und wir folgen den Anweisungen einer Frau, die mit einem AIDA -Schild bewaffnet in der Nähe der Kofferausgabe steht.
Wir steigen in den Bus, der uns zum Schiff bringen soll. Währen der 30-minütigen Fahrt vom Flughafen zum Hafen sind die Unterschiede zu unserer Heimat deutlich zu erkennen. Pflanzen, die wir nur als Zimmerpflanzen kennen oder bestenfalls als Kübelpflanzen im Sommer in Hof oder Garten aufstellen, säumen hier die Straßenränder oder Mittelstreifen. Herrlich blühende Oleanderbüsche, Palmen und Bougainvillien - jetzt ist er nicht mehr zu übersehen: der definitive Urlaubsbeginn!
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Schon von weitem sehen wir die AIDA-bella mit ihrem unverwechselbarem Logo, dem roten Kußmund am Bug, das große Auge mit blauem Lidschatten, der in Schlangenlinie ausläuft, auf der Seite und den bunten AIDA Großbuchstaben.

Mit schlimmen Befürchtungen auf unserer ersten Kreuzfahrt vor zwei Jahren dauerte das Einchequen schier endlos stellen wir uns am Ende der Schlange am Eincheque-Schalter an. Nebenan steht eine junge Familie mit zwei Kinder allein vor einem Schalter. Zuerst überlegen wir, ob das eventuell Privilegierte sind, weil sie sich nicht eingereiht haben wie die anderen. Doch als sie fertig sind macht die Frau hinter dem Schalter eine auffordernde Handbewegung und wir steigen ohne lange zu überlegen über eine Stuhlreihe und sind bereits wenige Augenblicke später an der Reihe. Wir zeigen unsere Pässe vor, werden fotografiert und nehmen unsere Bordkarte in Empfang, die uns für die nächsten Tagen als Ausweis beim Betreten und Verlassen des Schiffes, als Kabinenschlüssel und als Zahlungsmittel dienen wird.
Natürlich wartet auch schon die Fotografin, die sämtliche Passagiere mit einem Rettungsring als Hintergrund-Kulisse fotografiert. Diese Empfangsfotos sind der Grundstock einer täglich wachsenden Fotoreihe, die im Foto-Shop an den Fotowänden, nach Tagen und Anlässen geordnet, aufgereiht werden. Hier können die Passagiere sie begutachten und bei Gefallen natürlich auch erwerben.
Bevor wir das Schiff betreten, werden wir aufgefordert, unsere Hände zu desinfizieren. Hierzu strecken wir unsere Hände in einen Kasten über dem sich ein Bhälter mit Desinfektionsmittel befindet. Ein feiner Sprühnebel ist zu spüren, den wir dann durch Reiben gleichmäßig überall auf den Händen verteilen. Diese Prozedur wiederholt sich jedes Mal wenn wir das Schiff betreten. Auch vor allen Restaurants sind diese Kästen postiert und mindestens einer von den guten Geistern des Schiffspersonals steht daneben und passt auf, dass sich die Passagiere vor jeder Mahlzeit an diese Hygienevorsichtsmaßnahme halten. Außerdem wird im Theatrium vorgeführt, wie man sich richtig die Hände wäscht. Ob man hier zu diesem Zeitpunkt schon etwas von EHEC weiß???
So weit so gut. Jetzt sind wir jedenfalls auf dem Schiff; können jedoch noch nicht in unsere Kabine. Wir orientieren uns kurz und stellen fest, dass sich die AIDA-bella, wenn überhaupt, dann nicht viel, von der AIDA-diva unterscheidet. Ziemlich schnell finden wir uns zum ersten Mittagessen auf Deck 9 im Marktrestaurant ein. In meinem letzten Reisebericht habe ich ja schon von den Essgewohn-heiten meines Ehegespinstes erzählt die er mir nach wie vor als normal verkaufen will. Auf jeden Fall geht es schon wieder los. Hermanns erstes Mittagessen besteht aus Semmeln, Käse und Ananasscheiben.
Wenn man hier das große, bunte und reichhaltige Angebot an den warmen und kalten Buffets sieht, grenzt das meiner Meinung nach schon fast an Sünde.
Auf Deck 5 schnappen wir uns zwei Liegestühle und beobachten wie die Koffer der Neuankömmlinge in so einer Art Lorry am Schiff vorbei transportiert werden bis zu einem Fließband. Dort hievt ein Gabelstapler einen Gepäckwagen nach dem anderen auf das Band. Anschließend verteilen einige der guten Geister die Gepäckstücke auf die jeweiligen Decks dann entlang der endlos schein-enden Gänge bis vor die auf der Kofferbanderole angegebenen Kabinentür der Gäste.
Dann beschließen wir, uns einen Kaffee zu gönnen. Danach können wir, früher als vorausgesagt, unsere Kabine beziehen.
Um 16 Uhr 30 nehmen wir an einem Schiffsrundgang teil ( das hätten wir wohl besser zu Beginn unserer ersten Kreuzfahrt machen sollen ).
Die Ausflugspräsentation Tunis/La Goulette findet im Theatrium von 17 Uhr 30 bis 18 Uhr statt. Wir entscheiden uns für den Ausflug Sidi Bou Said & Medina von Tunis , den wir gleich im Anschluß buchen. Unser erstes Abendessen an Bord besteht für Hermann aus seinen unver-meidlichen Semmeln mit Käse und Ananasscheiben, während ich mich für eingelegten Feta mit Oliven und Paprika und grünen Spargel entscheide. Natürlich wird das Ganzen mit diversem frischen Obst abgerundet, das in mundgerechten Stücken oder Scheiben oder als Obstsalat zubereitet auf den Theken verführerisch angeboten wird. Einer der guten Geister steht gegenüber der Angebotstheke und sorgt ständig für Nachschub. Gekonnt entrindet er Ananasfrüchte, schneidet sie in Scheiben und halbiert diese. Er zerteilt mehrere Arten von Melonen in Scheiben oder würfelt diverse Früchte für den Obstsalat. Vor seinem Arbeitsplatz sind fast jeden Tag andere aus Früchten geschnitzte Kunststücke zu bewundern.
Von 21 Uhr 25 bis 21 Uhr 35 können sich die Gäste dann ein Glas Begrüßungssekt auf dem Pooldeck abholen. Während die Gäste ihren Begrüßungsschluck genießen, zeigen die Mitglieder des Show-Ensembles ihre Welcome Show Night Fever . Um 22 Uhr ist es dann so weit . Wir laufen aus. Über Lautsprecher erklingt die Melodie Sail away , die wir in den nächsten Tagen jedes Mal zu hören bekommen, wenn unser Schiff einen Hafen verläßt. Die Kulisse vom herrlich beleuchteten Palma de Mallorca unter dem nächtlichen Himmel ist atemberaubend.
Langsam entfernt sich die AIDA-bella vom Land und nimmt Kurs auf Tunesien-Afrika. Auf der Pooldeck-Bühne stellen sich nun die verschiedenen Crew-Mitglieder vor. Nacheinander kommen sie auf die Bühne: die Crew aus der Küche den Restaurants den Bars den Shops dem Blumengeschäft der Sportmanager der Unterhaltungsmanager der Spamanager usw. Zum Schluß steht die ganze Bühne voll. Dann startet die Pool-Party und die Gäste vermischen sich auf der Tanzfläche mit den Crew-Mitgliedern.
Hermann klagt über Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Wenn`s nicht besser wird, will er morgen dem Schiffsarzt einen Besuch abstatten. Irgendwie kommt mir das so bekann vor. -> siehe erste Kreuzfahrt!

Kurz vor Mitternacht machen wir uns auf den Weg in unsere Kabine Nr- 4444.

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